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Claudia Kugler
Dauer der Ausstellung 30.04.-04.06.05

Die auf den ersten Blick
als Standbild wirkenden Animationen der Künstlerin
Claudia Kugler entwickeln sich über sacht pulsierende
Langsamkeit oder spinnen sich in flirrend un-beständigem
Brodeln fort: erzählen sich als Bilder konzentrierter
Unruhe. Die immer nur angeblich gewährleistete
Sicherheit, die Signifikanz fotografischer Abbildungen
wird in ihren Animationen in Zweifel gezogen: sie benutzt
Fotos als Material, unterzieht sie im Rechner gezielten
Analysen und erzeugt mit diesem Rohstoff über digital
produzierte Loops fiktive Räume, Kulissen und Perspektiven.
Claudia Kugler konstruiert Orte für Phantome, Projektionsflächen
in denen Unsagbares stattfinden kann. Digital-Prints
konkretisieren die kulissenhafte Struktur dieser medial
vielfach gebrochenen, doppeldeutig zwischen Idylle und
Unheimlichkeit inszenierten Natur-Konstruktion.
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