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Karl-heinz Knoedler
(1926-2000)
15.10.-19.11.05

o.T., Seriegraphien, 1975
Der 1926 in Ludwigsburg
geborene Karl-Heinz Knoedler studierte Ende der 40er
Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart
bei Willi Baumeister und bei Fernand Léger in
Paris. In den 60er Jahren erprobte Knoedler verschiedene
Ausdrucksweisen der Abstraktion, die sein Werk auch
im folgenden Jahrzehnt beherrschen. Gegenständliches
löst sich dabei in organische Verwachsungen auf
und mündet dann Anfang der 70er Jahre in eine klare
geometrische Hard Edge-Formsprache. Ein vermeintlich
vordergründiges Operieren auf einer formalen Ebene
ist dabei nur auf den ersten Blick eine Loslösung
von politisch-soziologischen oder psychologischen Gegebenheiten.
Die Distanz einer anderen Ebene, auf der ein allzu persönlicher
Ausdruckswille gebrochen scheint, öffnet den Blick
auf ein komplexes Feld von Wahrnehmungs- und Sinnbezügen.
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