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'PSYCHOLOGIE DES ZWISCHENFALLS'
DACEY, KÖRNER, KUGLER, LASCH/PONN, SHOTTNER
02.09. - 16.09.06

AUSSTELLUNGSANSICHT 'PSYCHOLOGIE
DES ZWISCHENFALLS', SEBASTIAN DACEY, MAJA KÖRNER
Die autonomen Arbeiten aus den
Bereichen Film, Fotografie und Malerei in der Ausstellung
’Psychologie des Zwischenfalls’ zeigen die
Anleihen der Kunst auf, mittels ihrer medienspezifischen
Möglichkeiten den Betrachter zu irritieren. Beinhaltet
der Zwischenfall das Potential zur Irritation, bzw.
in welcher Form sind diese Begrifflichkeiten der Kunst
immanent?
Sind Wartedauer und subjektive Erwartungshaltung, bekannt
als profunde Bestandteile der Dramaturgie bzw. des filmischen
Plots an sich, im Ausstellungskontext lesbar bzw. zu
transferieren? Warten, Erwartung und Aufmerksamkeit
bilden eine intermediäre Anordnung zwischen Werk
und Betrachter.
Die räumliche Unterteilung des Raumes durch Stoffbahnen
greift als Versuchsanordnung die psychologische Parameter
wie Farbe und Fokussierung auf, und gibt so eine gezielte
Lenkung und Führung vor.
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